FAVORIT: 118 JAHRE GESCHICHTE

Die Sporträder der Marke Favorit können auf viele Medaillengewinne bei

weltweit bedeutenden Wettkämpfen zurückblicken.

Der größte Erfolg der tschechoslowakischen Radler stellt sicherlich das olympische Medaillen Trio dar:

Melbourne 1956 – silber                 Tokio 1964 – gold                 Moskau 1980 – bronze

1901
SPORTRÄDER AUS ROKYCANY
FÜR DEN HEIMISCHEN MARKT – UND DIE WELT

Die Anfänge der Fahrradherstellung in Rokycany reichen bis ins das Jahr 1901 zurück, als die Unternehmer Swetlik und Kastrup (Inhaber der ES-KA Cheb) und Frantisek Hering eine Produktionsstätte unter dem Namen Tripol Hering gegründet haben. In den Jahern 1934 bis 1948 wird in Rokycany von zwei Marekn produziert, Tripol und Tudor.

1948

Der Radsport wird bis nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs immer populärer in der Tschechoslowakei. Die Begeisterung entwickelte sich in einem solchen Tempo, dass es sinnvoll schien, eigene Produktionsstätten für Rennräder zu begründen. Die Wahl fiel auf die Firma in Rokycany, die durch die passendste Größe und höchste Kompetenz die besten Voraussetzungen für ein solches Unternehmen bot. Mit der Herstellung von Fahrrädern hatte man dort auch schon Erfahrung.

Nach der Staatsgründung 1948 wurden die Unternehmen Tripol und Tudor vereinigt und es kam zu einer Spezialisierung der Firmen auf spezifische Teile und die Beschränkung auf die Endmontage. Bei der nächsten Neuorganisation im Jahr 1950 verschmolzen die Hersteller in Rokycany zum eigenständigen staatlichen Unternehmen Eska-Cheb.

Im selben Jahr wurde außerdem eine spezielle Werkstatt eingerichtet, in der ein neu eingestelltes Entwicklerteam die ersten 15 Exemplare der sogenannten F1S-Reihe für die tschechoslowakischen Wettkämpfer baute.

Weil in der kommunistischen Tschechoslowakei keine Devisen für die Einfuhr italienischer oder französischer Fahrradteile vorhanden waren, beschloss die damalite Leitung, das ganze Rad in Inland herzustellen. Das entpuppte sich als gute Lösung. Durch die Entwicklung eigener Modelle und des Könnens der lokalen Mitarbeiter gelang es bald, Räder herzustellen, die die Anforderungen von Wettkämpfen der Spitzenklasse erfüllten.

1950 wurde außerdem der Radfahrbereich TJ Favorit begründet, wo alle neuen Produkte auf der Strahe, im Gelände und in der Halle getestet werden konnten. Als unsere Radfahrer anfingen, Mediallen von den Olympischen Spielen, Weltmeisterschaften und anderen internationalen Wettkämpfen heimzubringen, wurde die Marke Favorit in Fachkreisen immer mehr respektiert und anerkannt.

1951

Die Nachfrage nach Favorit-Rädern war enorm und so wurde die Produktion ausgeweitet. Im ersten Jahr (1951)

wurden 5.148 Räder hergestellt, vier Jahre später waren es schon 13.521 und in der Saison 1961 sogar 31.175

Stück. Im Jahr 1978 wurde in Rokycany das millionste Ravorit-Rad fertiggestellt. Immer noch wuchs die

Produktion, zwischen 1968 und 1981 wurde sie mehr als viervierfacht. Bis Ende 1981 wurden bis zu 65.328

Fahrräder im Jahr hergestellt.

1 000 000

HERGESTELLTE FAVORIT-RÄDER BIS 1978

Die Bekanntheit der Favorit-Räder verbreitete sich schnell auch über die Landesgrenzen hinaus. Der Export gewann zunehmend an Bedeutung. 1981 wurde Favorit bereits in 38 Länder exportiert. Dabei handelte es sich nicht nur, wie damals üblich, um sozialistische Länder. Favorit wurde hauptsächlich in die USA, Kanada und Westdeutschland geliefert, anspruchsvolle Märkte mit einem hohen Qualitätsanspruch.

Auch die Produktionszahlen des eigens dür Wettkämpfe entwickelten Rennrades F1S erhöhten sich. Außer von tschechoslowaktischen Wettkämpfern wurden die Räder seit 1956 auch von der finnischen, sowjetischen und bulgarischen Mannschaft verwendet, später kamen Indien, Albanien, Kuba, Ungarn und Rumänien sowie einzelne Wettkämpfer aus weiteren Ländern hinzu. Für die Marke Favorit hatte das eine enorme Werbewirkung.

1989

Nach der Revolution wurden das Werk privatisiert und als „Favorit Rokycany a.s.“ eingetragen. Das

Unternehmen verpasste jedoch die Mountainbike-Welle. Die Fabriken, Produktionstechnologien und

Markenzeichen von Favorit änderten den mehrmals den Besitzer.

2011

Im Jahr 2011 werden die Rechte an den Markenzeichen der urprünglichen Favorit-Gruppe vom Unternehmer Ing. Richard Galovič erworben. In Zusammenarbeit mit Experten und Favorit-Mitarbeitern wurden in den Jahren 2012 bis 2014 echte Favorit-Modelle in der Tschechiscnen Republik entwickelt. Schon bald wird eine neue Serie präsentiert, die an die ursprüngliche Tradition der handgefertigten Spitzenräder von damals anknüpft und dabei auch die anspruchsvollen Anforderungen der Gegenwart erfüllt. Die Herstellung von Favorit-Rädern findet immer noch in Rokycany statt, wo sie 1922 begonnen hat.

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